Die Geschichte der Burg Anebos ist vergleichsweise kurz. Nur in der Zeit vom 12. bis zum 13. Jh. lassen sich Nachweise über ihre Besitzer finden. Der Name Anebos wird im Gefolge von Kaiser Heinrich VI. auf dessen Italienfeldzug im Jahr 1194 erwähnt, Marschall Eberhard von Anebos begleitete den Kaiser, ein Hinweis darauf, dass die Anebos eine enge Beziehung zur benachbarten Burg Trifels hatte. Mitglieder des Hauses Anebos versahen zeitweilig das Mofamt des Marschalls auf der Burg Trifels.

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Mitte des 13. Jahrhunderts scheinen die Herren von Anebos dann ausgestorben zu sein, weitere Nachweise über diese Familie fehlen. Letztmalig wird die Burg in einer Urkunde des Jahres 1266 erwähnt.
Die ab dem Jahr 2000 durchgeführten Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die Burg noch bis ins 14. Jahrhundert bewohnt war und danach aufgegeben wurde. Nachweise über eine Zerstörung durch Kampfhandlungen fehlen bisher.


