Um der Bedeutung des Weinbaus zu der Zeit der Staufer Rechnung zu tragen, haben die Länder Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen den »Staufer-Wein« kreiert: Jedes der Länder steuert Weine aus gesicherten Staufer-Weinlagen bei und bietet sie bei besonderen Anlässen zur Verkostung und zum Verkauf an.


In Rheinland-Pfalz kürte übrigens die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur gemeinsam mit Journalisten auf ihrer Pressereise durch die Pfalz am 19. Mai 2010 den »Staufer-Wein«. Die Wahl fiel auf den 2009er »Frankweiler Kalkgrube«, Riesling Kabinett, trocken, Weingut Lidy, sowie auf den »Pinot Noir« 2008, trocken, Weingut Siegrist, Leinsweiler, die beide unter dem Gütezeichen »DC Pfalz« geführt werden. »DC Pfalz-Weine« – die Abkürzung steht für Districtus controllatus Pfalz – sind immer trocken und fruchtig.
Das Projekt »Staufer-Wein« wurde von der Archäologischen Forschungsstelle Ingelheim Vorbereitet. Sie ergründete, an welchen Stellen in Rheinland-Pfalz zur damaligen Zeit Wein angebaut wurde und welche Weinbaukenntnisse im Mittelalter bekannt waren. Die Kür des »Staufer-Weins« durch die Ministerin und die Kulturjournalisten traf auf Weingüter, die Weinbaulagen bewirtschaften, auf denen zur Zeit der Staufer ebenso schon Wein angebaut wurde.
Interessierte können den »Staufer-Wein« in Kürze bei »Pfalzwein e.V.« erwerben:
Fon 06321 912354 oder unter www.pfalz.de.
Außerdem sind Interessierte zu der länderübergreifenden Staufer-Weinprobe eingeladen:
26. August 2010, 19 Uhr, in den Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim
Zur Verkostung stehen die Staufer-Weine aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

